Lagezuschlag: Was bedeutet das nun für mein Zinshaus?

Experten glauben, dass durch die Zuschläge die Mieten in Zinshäusern sinken werden.

Die Mietverträge in Zinshäusern unterliegen grundsätzlich dem Richtwert, welcher demnach die Miete, die verlangt werden darf, definiert. Bei einer überdurchschnittlichen Lage und besserer Ausstattung, darf der Vermieter etwas draufschlagen.

Dies diente als wichtiger Anhaltspunkt um zu definieren, in welcher Höhe und wo ein Lagezuschlag erlaubt ist. Dies ist bis dato zwar nicht rechtlich bindend gewesen.

Urteil durch den Obersten Gerichtshof (OGH)

Seit Neuestem wurde aber durch die Entscheidung des OGH die Verrechnung von Lagezuschlägen erschwert. Dies kam nach einem Fall aus Wien zustande. Demnach muss nun die konkrete Lage des Zinshauses mit anderen Lagen verglichen werden und der Vermieter muss einen Nachweis erbringen, die die Annahme zu einer überdurchschnittlichen Lage erlaubt.

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