Honorar

Bei der Honoarargestaltung ist uns Transparenz und Fairness besonders wichtig.

Üblicherweise gibt es bei Rechtsanwälten zwei Arten der Honorargestaltung: die Abrechnung nach dem RATG (Rechtsanwaltstarifgesetz) bzw nach Einzelleistung, bei der den jeweils aufgezählten einzelnen Leistungen eines Rechtsanwalts – nach Streitwert gestaffelt – jeweils vorgesehene fixe Honorarsätze zugeordnet sind, oder die Abrechnung nach Stundensatz (also auf Basis der vom Rechtsanwalt in einer Causa aufgewendeten Zeit).

Wir rechnen nach letztgenannten System ab, das Honorar bemisst sich also nach einem im Voraus vereinbarten Stundensatz, je nach der von uns in einer Rechtsfrage aufgewendeten Zeit. Wir glauben, dass dieses System fair ist, weil die Komplexität und der Arbeitsaufwand einer Causa nicht unbedingt mit deren Streitwert einhergeht. So kann es etwa Klagen geben, in denen eine „simple“ Rechts- und Tatfrage im Mittelpunkt steht, es aber dennoch um sehr viel Geld geht. Umgekehrt kann es für den Mandanten auch wichtig sein, eine „kleine Causa“ (zB Kündigung eines Lagers) mit allen juristischen Mitteln und höchstem Aufwand zu bearbeiten, etwa weil dieses Verfahren für den Mandanten von hohem persönlichen Interesse ist.

Ein Stundensatz bringt hier unseres Erachtens für beide Seiten Vorteile: Der Mandant muss nur jene Leistung bezahlen, die auch tatsächlich in seinem Interesse erbracht wurden, was insbesondere bei Verfahren mit höheren Streitwerten Kosten sparen kann; außerdem kann der Mandant oftmals auch die „Bearbeitungsintensität“ einer Causa festlegen, etwa in dem er vorgibt, dass ein gewisses Stundenkontingent auf einen Schriftsatz verwendet werden soll bzw darf. Umgekehrt ist die Entlohnung nach aufgewendeter Zeit auch für die Rechtsanwaltskanzlei angemessen und kalkulierbar und ermöglicht es, auch Causen mit geringerem Streitwert mit der erforderlichen Sorgfalt und dem dafür erforderlichen (Zeit-)Aufwand zu bearbeiten.

Fotolia_100821988_XSUnsere Stundensätze liegen je nach Komplexität der übernommenen Rechtsfrage – zwischen EUR 300,– und EUR 500,– zuzüglich Barauslagen und USt für einen Rechtsanwalt bzw zwischen EUR 200,– und EUR 300,– zuzüglich Barauslagen und USt für einen Rechtsanwaltsanwärter; für den Einsatz sonstiger Mitarbeiter verrechnen wir üblicherweise nichts. Im Einzelfall, insbesondere bei größeren Causen, sind hier allenfalls auch Ermäßigungen möglich. Fallweise, insbesondere bei Liegenschaftstransaktionen (Kaufverträgen), können auch Pauschalhonorare vereinbart werden, wobei diese – je nach Komplexität und Transaktionsvolumen – üblicherweise zwischen 1% bis 2,5% des Liegenschaftswertes liegen.