Frequently Asked Questions (FAQ)

Hand Hold Red Straight Word Questions And AnswersWenn man – erfreulicherweise – bisher kaum Rechtstreitigkeiten erlebt hat, dann macht sich im Umgang mit Gerichten oder Rechtsanwälten oft eine gewisse Unsicherheit breit. Wir verstehen es daher als unsere vordringlichste Aufgabe, unsere (zukünftigen) Mandanten durch diese Unsicherheiten zu begleiten und an deren Seite für deren Recht zu kämpfen. Der erste Schritt bei der Klärung des Rechtsproblems ist dabei oft unser unverbindliches Erstgespräch. Die häufigsten 15 Fragen zu unserer Tätigkeit oder zu Gerichtsverfahren, die uns in diesem Erstgespräch oder auch sonst begegnen, haben wir im Folgenden zusammengefasst und beantwortet:

 

 

  1. Mein Anliegen ist dringend. Wie schnell kann LimLaw tätig werden?
  2. Ich bin nicht sicher, ob es in meiner Lage überhaupt Sinn macht einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und dafür Geld aufzuwenden. Kann ich dazu und zu den zu erwartenden Kosten eine erste Einschätzung haben?
  3. Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es zu meinem Rechtsproblem?
  4. Was sind die ersten Schritte bei der Lösung meines Rechtsproblems?
  5. Ich will eine Liegenschaft kaufen? Wie funktioniert die Abwicklung bei LimLaw?
  6. Inwiefern bin ich abgesichert, dass bei einer Liegenschaftstransaktion alles korrekt zugeht?
  7. Wie lange dauert die Abwicklung einer Liegenschaftstransaktion?
  8. Wieviel kostet die Beratung und Vertretung durch LimLaw?
  9. Wie hoch sind die Kosten eines Gerichtsverfahrens?
  10. Wer zahlt die Kosten eines Gerichtsverfahrens?
  11. Wie hoch sind meine Chancen in einem Gerichtsverfahren zu gewinnen?
  12. Was passiert, wenn es in der Beratung oder Vertretung durch LimLaw zu einem Fehler kommt?
  13. Ich bin rechtschutzversichert. Übernimmt meine Versicherung damit jedenfalls alle Kosten des Verfahrens?
  14. Ich kann mir ein Gerichtsverfahren bzw die Beratung und Vertretung durch LimLaw aus eigenem nicht leisten. Kann ich durch LimLaw im Zuge von Verfahrenshilfe betreut werden?
  15. Ich kann mir ein Gerichtsverfahren bzw die Beratung und Vertretung durch LimLaw aus eigenem nicht leisten. Kann ich die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers in Anspruch nehmen?

 

1. Mein Anliegen ist dringend. Wie schnell kann LimLaw tätig werden?

Quader Konzept Rot - Beratung Kompetenz Qualität Service 1In der Tätigkeit für unsere Mandanten sind wir bemüht, uns ganz nach deren Anforderungen zu richten. Wenn die Klärung einer Rechtsfrage eilt oder eine Causa drängt, dann können wir daher gerne auch unverzüglich tätig werden. Oftmals ist ein Erstgespräch noch am Tag der ersten Kontaktaufnahme möglich; wenn dann die notwendigen Informationen oder Unterlagen vorliegen, können wir Ihr Anliegen auch sofort in Angriff nehmen. Sollten Ihr Anliegen besonders dringend sein, dann bitten wir Sie schon bei der Kontaktaufnahme darauf hinzuweisen, das Kontaktformular zu verwenden (LINK) und das Kästchen „Expressanfrage / dringende Nachricht“ anzuklicken – wir sind in diesen Fällen bemüht, uns binnen weniger Stunden rückzumelden.

 

 

2. Ich bin nicht sicher, ob es in meiner Lage überhaupt Sinn macht einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und dafür Geld aufzuwenden. Kann ich dazu und zu den zu erwartenden Kosten eine erste Einschätzung haben?

Ja, gerne. Genau für diese Fälle bieten wir unseren potentiellen Mandanten ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch an. In diesem schildern Sie uns die wesentlichen Sachverhaltselemente und erzählen uns, was Ziel unserer Tätigkeit wäre. Auf Basis dessen, bemühen wir uns, erste Lösungswege zu skizzieren und die Kosten hierfür in etwa abzuschätzen. Dieses Erstgespräch ist in jeder Hinsicht kostenlos und unverbindlich und kann, muss aber nicht, der Beginn einer Zusammenarbeit sein. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es daher besser ist, so ein Gespräch frühzeitig zu vereinbaren, um ja keine Fristen oder sonst wichtigen Schritte zu versäumen. Mehr zu der Möglichkeit eines Erstgesprächs.

 

 

3. Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es zu meinem Rechtsproblem?

So wie alle Sachverhalte und Konstellationen „einzigartig“ sind, sind es auch die daraus resultierenden Rechtsfragen und die dazu passenden Lösungen. Ganz allgemein gibt in unserem Tätigkeitsbereich aber meist zwei Lösungsmöglichkeiten zu einem Rechtsproblem: nämlich einerseits den Weg zu Gericht bzw zu einer entscheidungsbefugten Behörde und andererseits eine außergerichtliche Einigung. In der Entscheidung darüber richten wir uns freilich ganz nach den Wünschen und Anforderungen unserer Mandanten, die wir in der Entscheidungsfindung natürlich begleiten und unterstützen. Unsere Erfahrung hat dabei gezeigt, dass die vergleichsweise Einigung insbesondere dann sinnvoll ist, wenn die Gegenseite keine überzogenen Vorstellungen hat und kooperativ ist. In diesen Fällen kann auch eine Mediation Sinn machen, die von Real Mediation e.U., einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, durch die Juristin Mag. Miriam Limberg angeboten wird.

 

 

4. Was sind die ersten Schritte bei der Lösung meines Rechtsproblems?

Wenn Sie uns mit der Beratung oder Vertretung beauftragen, dann ersuchen wir zunächst einmal darum, die Formalitäten zu erledigen, also unsere Auftragsbedingungen AGB und unsere Vollmacht zu unterzeichnen. Unmittelbar darauf können wir bereits loslegen, wobei die ersten Schritte von Fall zu Fall verschieden sind: manchmal sollte unverzüglich gerichtliche Maßnahmen ergriffen werden, manchmal empfiehlt sich noch ein (letztes) anwaltliches Aufforderungsschreiben, manchmal beginnt man mit Vertrags- oder Vergleichsverhandlungen. Die zu ergreifenden Maßnahmen orientieren sich dabei immer an den Bedürfnissen unserer Mandanten, wobei wir diesen bei der Entscheidungsfindung beratend und begleitend zur Seite stehen.

 

 

5. Ich will eine Liegenschaft kaufen? Wie funktioniert die Abwicklung bei LimLaw?

Bei einer Liegenschaftstransaktion (zB dem Kauf einer Eigentumswohnung) sind einige Formalitäten einzuhalten, wobei unsere Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist, sich an einen standardisierten Ablauf zu halten, den wir auch laufend so anwenden. Zunächst einmal wird der eigentliche Kaufvertrag mit allen Vertragsparteien abgestimmt. Weiters werden ein Treuhandauftrag mit den Vertragsparteien, sowie mit allenfalls beteiligten Kreditinstituten, entworfen und die Treuhandmeldung an die Rechtsanwaltskammer vorbereitet. Parallel dazu wird bereits ein Treuhandkonto (eigens für die jeweilige Transaktion) eröffnet. Nach Unterzeichnung aller Verträge und Einzahlung des Kaufpreises auf das Treuhandkonto, kommt es zur eigentlichen Abwicklung der Transaktion: Es erfolgt die Selbstberechnung der Gebühren, sowie die Erfassung der Verträge im ARCHIVIUM (dem online-Archiv der Rechtsanwälte) und schließlich die grundbücherliche Durchführung der Transaktion. Sobald diese erreicht oder zumindest sichergestellt ist, wird der Kaufpreis an den Verkäufer überwiesen, das Treuhandkonto geschlossen und etwaige Original-Urkunden an die Parteien ausgefolgt.

 

 

6. Inwiefern bin ich abgesichert, dass bei einer Liegenschaftstransaktion alles korrekt zugeht?

Durch die Einschaltung eines Treuhänders (unserer Kanzlei) wird bei der Abwicklung von Liegenschaftstransaktionen ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht. Denn zeitgleich mit der Unterzeichnung des Liegenschaftskaufvertrages hinterlegt der Käufer den Kaufpreis auf ein eigens eröffnetes Treuhandkonto, über das auch wir nur nach Erteilung des „Freigabesiegels“ durch die Rechtsanwaltskammer Wien disponieren können. Erst wenn die grundbücherliche Durchführung der Liegenschaftstransaktion erreicht oder zumindest sichergestellt ist, dürfen wir den Kaufpreis an den Verkäufer auszahlen. Der Verkäufer ist daher gesichert, weil das Grundbuchsgesuch erst dann eingebracht wird, wenn der Kaufpreis bereits erlegt wurde; umgekehrt ist er Käufer abgesichert, weil die Auszahlung des Kaufpreises an den Verkäufer erst dann erfolgt, wenn seine grundbücherliche Eintragung sichergestellt ist. Beide Parteien sind werden außerdem dadurch abgesichert, dass der Treuhänder über das Treuhandgeld nur nach Freigabe durch die Rechtsanwaltskammer verfügen darf und zudem eine Vertrauensschadenversicherung, die Schäden bis zu EUR 8 Millionen deckt, besteht.

 

 

7. Wie lange dauert die Abwicklung einer Liegenschaftstransaktion?

Siegel01Wie bereits ausgeführt, sind bei Liegenschaftstransaktionen etliche Formalitäten einzuhalten, die leider eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Wie lange die Abwicklung einer Liegenschaftstransaktion dauert, hängt außerdem in erheblichem Ausmaß von den beteiligten Personen ab, nämlich vor allem ob sich diese – wie meist – rasch auf einen Vertrag einigen können und ob diese bald die erforderlichen Unterschriften leisten. Ganz wesentlich ist auch die Dauer des eigentlichen Grundbuchsverfahrens bei Gericht, auf die wir kaum Einfluss haben, und die stark variieren kann. In jedem Fall sind wir bemüht, die Transaktion so rasch als möglich durchzuführen und dazu alles in unserer Verantwortung Liegende beizutragen. Die Erfahrung zeigt, dass einfache Kaufverträge insgesamt üblicherweise in 2 bis 6 Wochen vollständig abgewickelt sind.

 

 

8. Wieviel kostet die Beratung und Vertretung durch LimLaw?

Die Honorierung unserer Tätigkeit bemisst sich nach der von uns in einer Angelegenheit aufgewendeten Zeit, nach einem im Voraus vereinbarten Stundensatz. Wir glauben, dass diese Art der Honorarberechnung für beide Seiten fair ist, weil die Komplexität und der Arbeitsaufwand einer Causa nicht unbedingt mit deren Streitwert einhergeht. So kann es etwa Klagen geben, in denen eine „simple“ Rechts- und Tatfrage im Mittelpunkt steht, es aber dennoch um sehr viel Geld geht und umgekehrt. Unsere Stundensätze liegen je nach Komplexität der übernommenen Rechtsfrage zwischen EUR 300,– und EUR 500,– zuzüglich Barauslagen und USt für einen Rechtsanwalt und entsprechend weniger für einen Rechtsanwaltsanwärter; für den Einsatz sonstiger Mitarbeiter verrechnen wir üblicherweise nichts. Im Einzelfall, insbesondere bei arbeitsintensiveren Causen, sind hier auch Ermäßigungen möglich. Fallweise, insbesondere bei Liegenschaftstransaktionen (Kaufverträgen), können auch Pauschalhonorare vereinbart werden, wobei diese – je nach Komplexität und Transaktionsvolumen – üblicherweise zwischen 1% und 2,5% des Liegenschaftswertes liegen. Mehr zu unserer Honorargestaltung.

 

 

9. Wie hoch sind die Kosten eines Gerichtsverfahrens?

Die Kosten eines Gerichtsverfahrens unterteilen sich (i) in die Kosten der eigenen Rechtsvertretung (ii) in die eigentlichen Kosten des Gerichtsverfahrens, sowie (iii) in die Kosten des Gegners bzw der gegnerischen Rechtsvertretung. Wir verrechnen den Einsatz bei Gericht bzw in einem Gerichtsverfahren – wie sonst auch – nach der aufgewendeten Zeit auf Stundensatz-Basis (siehe Frage soeben oben). Die Kosten des eigentlichen Gerichtsverfahrens setzen sich aus den Gerichtsgebühren (Pauschalgebühren), die je nach Streitwert unterschiedlich hoch sind und im Gerichtsgebührengesetz (GGG) geregelt sind, sowie aus sonstigen Kosten und Barauslagen, zB für Zeugen, Dolmetscher oder Sachverständigen, zusammen. Die Kosten der gegnerischen Rechtsvertretung bemessen sich nach dem RATG (Rechtsanwaltstarifgesetz), in dem den jeweils aufgezählten einzelnen Leistungen eines Rechtsanwalts – nach Streitwert gestaffelt – jeweils vorgesehene fixe Honorarsätze zugeordnet sind. Wie hoch die Summe dieser Kosten ist, hängt ganz stark von der Art und dem Umfang des Verfahrens ab und lässt sich nicht verallgemeinern. Die Gerichtsgebühren sind üblicherweise der kleinste Teil der Kosten und betragen zB bei einem Streitwert zwischen EUR 3.500,– und EUR 7.000,– pauschal EUR 299,–. Auch bei kleineren bzw kürzeren Verfahren sind aber meist einige Verhandlungen notwendig, sodass unserer Erfahrung nach bei Prozessen jedenfalls Kosten in Höhe von wenigen tausend Euro entstehen. Damit ist aber noch nicht gesagt, wer diese zu tragen hat (siehe Frage sogleich).

 

 

10. Wer zahlt die Kosten eines Gerichtsverfahrens?

Grundsätzlich sieht die österreichische Rechtsordnung vor, dass derjenige der ein Gerichtsverfahren verliert, auch dessen Kosten zu tragen und dem Gegner Kostenersatz zu leisten hat (im Außerstreitverfahren gilt dies allerdings nicht zwingend). Wird inhaltlich keiner der Streitparteien vollkommen recht gegeben, so erfolgt eine Kostenaufteilung nach Obsiegen, wobei jener Prozentsatz an Kosten zu tragen ist, der der Differenz zwischen den Obsiegensquoten entspricht, also zB: eine Partei gewinnt zu 75% (die andere daher zu 25%): letztere Partei hat 50% der gegnerischen Vertretungskosten zu zahlen, die Pauschalgebühren und sonstigen Barauslagen werden nach Obsiegen (also 25% zu 75%) geteilt. Zu beachten ist dabei aber, dass die Berechnung des Kostenersatzes nach RATG erfolgt, während wir auf Stundensatz-Basis tätig sind. Es kann daher im Einzelfall vorkommen, dass auch bei Obsiegen nicht alle Vertretungskosten ersetzt werden (insbesondere bei Verfahren mit geringerem Streitwert möglich) oder – umgekehrt – dass dieser Kostenersatz sogar höher ist, als unsere Vertretungskosten und daher ein Ertrag bleibt (insbesondere bei Verfahren mit höherem Streitwert möglich)

 

 

11. Wie hoch sind meine Chancen in einem Gerichtsverfahren zu gewinnen?

Ein altes Sprichwort sagt: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“ Tatsächlich passt dieses Sprichwort unserer Erfahrung nach auf österreichische Gerichte zwar wirklich nicht, aber der Ausgang eines Gerichtsverfahrens ist dennoch schwer vorauszusagen, vor allem weil er von vielen unkalkulierbaren Faktoren abhängt. Wenn wir mit einer Causa befasst werden, dann bemühen wir uns dennoch eine erste Risikoeinschätzung (und Kostenschätzung) zu geben, auch wenn diese natürlich völlig unverbindlich ist. Sollten wir die Chancen in einem Gerichtsverfahren als weniger günstig beurteilen, so gelingt es uns oft, zufriedenstellende Alternativen herauszuarbeiten (zB außergerichtliche Einigungen, andere Ansprüche oder Verfahren gegen Dritte etc). In jedem Fall können unsere Mandanten sicher sein, dass wir alle Lösungs-Möglichkeiten andenken und aufzeigen und ein etwaiges Gerichtsverfahren nicht leichtfertig anraten.

 

 

12. Was passiert, wenn es in der Beratung oder Vertretung durch LimLaw zu einem Fehler kommt?

Selbstverständlich sind wir vordringlichst bemüht und setzen wir Alles daran, im Auftrag unserer Mandanten fehlerfrei zu arbeiten. Dennoch sind Fehler nun einmal menschlich und können daher dort, wo Menschen arbeiten, niemals gänzlich ausgeschlossen werden. Sollte uns daher ein Fehler passieren und einem unserer Mandanten durch dieses fehlerhafte Handeln ein Schaden entstehen, so wären wir selbstverständlich bemüht, diesen in materieller wie immaterieller Hinsicht auszugleichen. Zudem besteht ein Versicherungsschutz, der gesetzlich im Ausmaß von EUR 2.400.000,– je Versicherungsfall für Rechtsanwalts-GmbH vorgeschrieben ist, und der bei unserer Kanzlei sogar bis EUR 3.000.000,– je Versicherungsfall erhöht wurde. Erfreulicherweise ist ein solcher Versicherungsfall bisher noch nicht eingetreten. Wir weisen darauf hin, dass unsere Haftung auf die für den konkreten Schadensfall zur Verfügung stehende Versicherungssumme beschränkt ist (siehe unsere Auftragsbedingungen, AGB).

 

 

13. Ich bin rechtschutzversichert. Übernimmt meine Versicherung damit jedenfalls alle Kosten des Verfahrens?

Es gibt unterschiedliche Rechtsschutzversicherungen, mit unterschiedlichem Deckungsumfang und unterschiedlichen Versicherungsbedingungen. Die Frage, was eine bestimmte Rechtsschutzversicherung deckt bzw leistet, muss daher im Einzelfall geprüft werden, üblicherweise fragen wir dies unter Angabe der Polizzen-Nummer direkt bei der Versicherung ab (Deckungsanfrage). Die meisten Rechtsschutzversicherungen ersetzen nur die Kosten nach RATG (Rechtsanwaltstarifgesetz) bzw eine Pauschale bei außergerichtlichen Einigungen oder Beratungsgesprächen. Im Gegensatz dazu wird unser Honorar auf Stundensatz-Basis berechnet. Es kann daher im Einzelfall vorkommen, dass auch bei Versicherungsdeckung nicht alle Vertretungskosten ersetzt werden (insbesondere bei Verfahren mit geringerem Streitwert möglich) oder – umgekehrt – dass dieser Kostenersatz sogar höher ist, als unsere Vertretungskosten und daher ein Ertrag bleibt (insbesondere bei Verfahren mit höherem Streitwert möglich).

 

 

14. Ich kann mir ein Gerichtsverfahren bzw die Beratung und Vertretung durch LimLaw aus eigenem nicht leisten. Kann ich durch LimLaw im Zuge von Verfahrenshilfe betreut werden?

In Österreich gibt es die Möglichkeit von „Verfahrenshilfe“. Diese ermöglicht es auch mittellosen Rechtssuchenden, ihre Rechte gerichtlich durchzusetzen. Dabei wird auf Antrag vom Gericht – wenn dies zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung erforderlich erscheint – ein Verfahrenshilfeanwalt beigestellt; allenfalls wird die Partei auch von der Zahlung der Prozesskosten (Gerichtsgebühren etc) befreit. Unsere Kanzlei betreut derzeit aber Verfahrenshilfesachen nicht selbst, sodass es leider nicht möglich ist durch LimLaw im Zuge von Verfahrenshilfe betreut zu werden.

 

 

15. Ich kann mir ein Gerichtsverfahren bzw die Beratung und Vertretung durch LimLaw aus eigenem nicht leisten. Kann ich die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers in Anspruch nehmen?

In Österreich gibt es eProzesskostenfinanzierer sind Unternehmen, die die Bezahlung der Prozesskosten übernehmen, und die als Gegenleistung im Erfolgsfall einen Anteil vom zugesprochenen Betrag erhalten. Dem Rechtssuchenden entstehen daher bei Prozessverlust keine Kosten, er muss aber im Falle eines Obsiegens, je nach Vereinbarung, zwischen 20% bis 50% des erstrittenen Betrages abgeben. Üblicherweise fordern Prozesskostenfinanzierer einen gewissen Mindeststreitwert der jedenfalls im fünfstelligen Bereich liegt und behalten sich die Vorab-Prüfung der Obsiegen-Chancen vor. Wir können grundsätzlich auch im Falle der Finanzierung einer Causa durch einen Prozesskostenfinanzierer beauftragt werden, wobei uns jene Prozesskostenfinanzierer, die im Immobilienbereich tätig sind, ohnedies bekannt sind.